Feedbackregeln: 10 goldene Regeln + Beispiele
Anders als Menschen mit einem Growth Mindset (“Ich kann alles lernen”) glauben Menschen mit einem Fixed Mindset an angeborenes Talent. Damit allerdings stehen sich Talentierte oft selbst im Weg. Aus Angst vor möglichem Versagen bleiben sie in ihrer (Talent-) Komfortzone und vermeiden es, in neuen Bereichen neue Risiken einzugehen. Weil sie den Ruf eines Talents zu verlieren haben, wagen sie sich nicht gerne auf neues Terrain. Und damit lernen sie es dann nicht, auf natürliche Weise mit Fehlschlägen umgehen.
Dafür können feste, regelmäßige Termine vereinbaren, wie einmal pro Monat oder auch wöchentlich nur 10 Minuten. Ein jährliches Feedbackgespräch allein bringt daher wenig. Machen Sie Feedback zu einem festen Bestandteil des Arbeitsalltags.
Es soll unter anderem Potenziale aufzeigen, sodass sich der Feedback-Empfänger gegebenenfalls verändern und verbessern kann. Zum Feedback-Geben gehören positive und kritische Rückmeldungen. Außerdem soll Feedback nützlich sein, um daraus zu lernen.
Methode 9:Bedanken statt loben
- Gerade wirst du Zeuge der Sichtweise eines Mitmenschen.
- Es kommt darauf an, wie du es gibst, wann du es gibst und in welcher Form du es vermittelst.
- Diese klingen weniger anklagend oder vorwurfsvoll und werden deshalb leichter angenommen.
- Zu Anfang erhält jeder Teilnehmende ein Blatt Papier, auf das er oben seinen Namen vermerkt.
- Daneben gibt es formelle, standardisierte Feedback-Methoden.
Feedback ist ein entscheidender Bestandteil der Kommunikation in jeder Organisation. Es hilft Ihnen, Veränderungen anzustoßen, die Motivation zu steigern und die Entwicklung aller Beteiligten voranzutreiben. Um Feedback effektiv zu nutzen, braucht es klare Regeln und Methoden, die Ihnen helfen, sowohl positives als auch konstruktives Feedback zu geben und zu empfangen. Gibt man Feedback, teilt man anderen Menschen mit, wie ihr Verhalten nach außen wirkt, wie man diese Person erlebt oder wie man ihre Leistung beurteilt.
Im Idealfall ist das Feedbackgespräch kein einseitiger Vortrag, sondern entwickelt sich zu einem Dialog auf Augenhöhe. Behandeln Sie Ihren Gesprächspartner immer so, wie Sie selbst gerne von Ihrem Vorgesetzten behandelt werden möchten. Respekt und Offenheit sind die Schlüssel für ein konstruktives Feedback.
Anschliessend kann eine offene Diskussion gestartet werden, optional erst nach Diskussion innerhalb der «Eckengruppen». Mit dem «Blitzlicht»11 verschaffen wir uns in Rekordzeit zu einem konkreten Thema oder einer konkreten Frage ein Stimmungsbild. Mit der 5-Finger-Methode10 helfen wir Menschen dabei, ausgewogenes Feedback zu geben. Hierfür nutzen wir die fünf Finger der Hand als Reminder. Vom Klassiker unter den Feedbackmethoden, der Sandwichmethode sind wir kein grosser Fan. Wir wollen sie der Vollständigkeit halber trotzdem nicht auslassen.
Und es gibt auch viel Platz für positives Feedback und Wertschätzung. Es gibt eine Vielzahl von Feedbackmethoden für unterschiedlichste Einsatzgebiete. Vom persönlichen, mündlichen Feedback bis hin zu komplexen Mitarbeiter-Feedback-Tools, mit denen grosse Teams ihre Zusammenarbeit verbessern können. Indem wir diese Faktoren berücksichtigen, können wir herausfinden, welche Feedbackmethode in unserer konkreten Situation am hilfreichsten ist.
Indem Sie die Arbeit der Mitarbeiter anerkennen und ihnen Ihre Wertschätzung zeigen, können Sie dazu beitragen, diese positiven Verhaltensweisen zu verstärken. Konstruktives Feedback ist ein nützliches Instrument, das Manager und Mitarbeiter einsetzen können, um den Standard der Arbeit zu verbessern. Es gibt einen richtigen Weg, gutes konstruktives Feedback zu geben, den Sie am Ende dieser Seite kennenlernen werden. Konstruktives Feedback ist ein Schlüssel zur persönlichen Entwicklung.
5 Feedbackregeln für Feedback geben mit Beispielen
Wenn wir diese fünf einfachen Feedbackregeln beachten, sind wir bereits solide unterwegs. Zur Champions League des Feedbacks bringen wir es, wenn wir nun noch die passende Feedbackmethode wählen. Unabhängig von der konkreten Methodik sind beim Feedbackgeben einige grundsätzliche Leitlinien hilfreich. Denn mit unserer Haltung können wir unser Feedback unterstreichen oder auch untergraben. Hast du schon einmal Feedback gegeben und dich gefragt, ob es wirklich hilfreich war?
Umso wichtiger, dass man sich bewusst mitFeedbackmethoden und -beispielen auseinandersetzt. Helfen können uns dafür Methoden aus der agilen Welt sein. Mitarbeiter reagieren besser auf konstruktives und positives Feedback als auf negatives Feedback, das ihnen das Gefühl gibt, nicht genügend gewürdigt und unterstützt zu werden. Um ein effektiver Feedbackgeber zu sein, ist es wichtig, die Regeln für gutes Feedback zu verstehen und umzusetzen. Dazu gehören unter anderem konkrete Beispiele zu verwenden, konstruktive Kritik zu äußern und direktes Feedback persönlich zu übermitteln. Feedback sollte stets konstruktiv sein, um positive Veränderungen anzuregen.
Doch Achtung, ob ein Feedback als positiv oder negativ empfunden wird, entscheidet der Empfänger, nicht der Sender. Durch alle Aktionen und Aussagen schwingt deine Haltung zum Mitmenschen. Die Haltung ist die unterschwellige Botschaft deines Feedbacks und wirkt unmittelbar auf dein Gegenüber. Intuitiv bemerkt dein Gesprächspartner, wie deine Haltung zu ihm ist. Wie dein Gegenüber dein Feedback aufnimmt, ob positiv oder negativ, kannst du nur vermuten. Du kannst deine Formulierungen noch so achtsam wählen, du weißt es im Vorhinein nicht.
Dort wo es keine Konflikte zu geben scheint, stimmt etwas nicht. Als Coach erarbeite ich gemeinsam mit dir deine individuelle, persönliche Vorgehensweise, abgestimmt auf deine Situation. Das ist dann keine Standardkonserve, sondern kraftvolle, wirksame und stimmige Kommunikation.
Feedback zur Produktivität
In dem könnt ihr nochmal mal in Ruhe relevante Punkte durchsprechen. Ihr werdet sehen, ein solcher kurzer Austausch ist super schnell gemacht. Also Führungskraft zu Mitarbeiter und Mitarbeiter zu Führungskraft. Ganz wichtig ist beim Feedback Geben sich an die No-Feedback-auf-Feedback-Regel zu halten. Nur so könnt ihr alles aus den Leuten rausholen und sie haben nicht das Gefühl, dass sie an irgendeiner Stelle stoppen müssen, euch Feedback zu geben.
Diese Mitarbeiter sind noch hoch motiviert und haben super viel Lust durchzustarten. Sie werden auch Dinge sehen und erkennen, die vielleicht Optimierungspotential haben. Wie schafft man es, konstruktiv und erfolgreich Feedbackgespräche zu führen? Welche Methoden aus dem agilen Management können in jedem Unternehmen und Team angewendet werden? Welche Kniffe bringen dauerhaft motivierte Mitarbeiter und eine top Feedback- und Team-Kultur?
Innerhalb dieses Artikels findest du auch konkrete Beispiele und Satzanfänge, die dich unterstützen werden, konstruktives und wertschätzendes Feedback zu geben. Nach Klärung fragenWenn Punkte unklar sind, fragen Sie nach Beispielen oder einer detaillierteren Erklärung. Dies zeigt nicht nur Ihre Bereitschaft zur Verbesserung, sondern hilft auch, Missverständnisse zu vermeiden. hitnspin Positives Feedback integrierenKombinieren Sie konstruktive Kritik mit positivem Feedback, um Wertschätzung zu zeigen und die Motivation zu fördern. Feedback muss konkret, möglichst an einem bestimmten Beispiel oder nach einem Anlass gegeben werden. Wer Feedback bekommt, kann mit Allgemeinheiten wenig anfangen.
Ich schätze die Arbeit, die Sie leisten, und ich würde mich freuen, wenn Sie eine Herausforderung annehmen würden. Das Ergebnis der Kritik sollte dennoch positiv sein und zur Entwicklung des Mitarbeiters beitragen. Außerdem können Sie Lob als Teil eines größeren Feedbackgesprächs verwenden. Indem Sie hervorheben, was ein Mitarbeiter gut macht, erhält Ihre Botschaft zusätzliches Gewicht. Wenn ein Mitarbeiter vorbildliche Arbeit geleistet hat oder über sich hinausgewachsen ist, um jemandem zu helfen, können ein Dankeschön und Glückwünsche viel bewirken. Ein gutes konstruktives Feedback sollte sich auf die Arbeit konzentrieren und nicht ein persönlicher negativer Angriff gegen eine Person sein.
Zulässiges Ziel eines solchen Teamfeedbacks ist, die Zusammenarbeit in der Zukunft zu verbessern – nicht zu belasten. Auch Kollegen und Mitarbeiter untereinander sollten sich regelmäßig Feedback geben und die Chancen regelmäßiger Rückmeldungen nutzen. Dies fördert die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen. Überdies trainiert das Feedback im Team den toleranten und konfliktfreien Umgang mit unterschiedlichen Meinungen oder Standpunkten.
Später im Plenum kann jeder entscheiden, ob und was er von dem Feedback in die große Runde geben mag – und was nicht. Doch auch im Tandem braucht es eine Offenheit und Vertrautheit zwischen den Akteuren, sonst wird es Ringelpietz-ohne-Anfassen (ich bin nett zu dir und du bist nett zu mir). In der großen Runde mit allen Akteuren sich gegenseitig offen und frontal Feedback zu geben erfordert starke Nehmerqualitäten. Es spielen viele unterschiedliche Beziehungen, Abhängigkeiten, Geschichten eine Rolle, als dass dies auf die leichte Schulter genommen werden sollte.