BIÖG: Glücksspielsucht
Wenn sich das Leben nur noch ums Spielen/Wetten und die Geldbeschaffung dreht, bleibt weniger Zeit für anderes. Häufig sinkt auch die Leistungsfähigkeit im Beruf, was zu Konflikten und zum Stellenverlust führen kann. Nervosität, Gereiztheit, Schlafmangel und -störungen sind mögliche Folgen von übermässigem Glücksspielen.
- Die Spielersperre ist eine erfolgsversprechende Maßnahme für problematisch und pathologisch Glücksspielende, indem sie den Zugang zu einigen bestimmten Glücksspielen verhindert.
- Mit ihr kann kurzfristig und mit entsprechender struktureller Ausgestaltung – zum Beispiel verzahnt mit weiteren Spielerschutzmaßnahmen – auch nachhaltig ein exzessives Glücksspielverhalten wirksam aufgefangen werden.
- Eine Broschüre für Eltern, die das Glück ihrer Kinder nicht dem Zufall überlassen wollen.
- Sie erläutert, welche verschiedenen Suchtformen es gibt, wie Suchtstoffe wirken und wo sie Unterstützung im Umgang mit nahestehen Suchtkranken erhalten können.
- Das Motiv auf der Frontseite kann frei gewählt werden.
- Mehrere, eindeutige Ursachen, die zu einer Sucht führen.
Glücksspiele üben auf Menschen seit jeher eine besondere Faszination aus. Lotto und Rubbellose in Annahmestellen, Geldspielautomaten in Gaststätten und Spielhallen, Roulette, Pokerspiele und Automaten in Spielbanken oder Sport- und Pferdewetten in Wettvermittlungsstellen oder auf der Rennbahn. All diese Angebote gibt es auch online im Internet.
Bei allen Glücksspielen werden Gewinne in Aussicht gestellt, die den Einsatz weit übersteigen können. Auf den Ausgang des Spiels hat man allerdings keinerlei Einfluss. Und so bleibt nach einem verlorenen Spiel nur die Hoffnung auf mehr Glück in der nächsten Runde. Eine Glücksspielsucht ist wie alle Süchte mit negativen Folgen verbunden. Das Familienleben leidet, Probleme im Job treten auf, es kommt zu finanziellen Notlagen.
Manche Menschen können aber mit dem Spielen nicht mehr aufhören, wenn sie einmal angefangen haben. Sozialer, physischer und wirtschaftlicher Abstieg vielfach verbunden mit Verschuldung sind dann die Folgen. Wer zu viel spielt, verliert zunehmend die Fähigkeit, sich zu entscheiden, ob er spielen möchte oder nicht. Das Land Niedersachsen stellt im Rahmen des Niedersächsischen Glücksspielgesetzes den Schutz der Bevölkerung vor übermäßigem Glücksspiel und den Schutz der Jugend vor dem Einstieg in diesen Bereich in den Mittelpunkt. Glücksspiel führt rasch zu finanziellen Engpässen. Damit steigt die Belastung nochmals zusätzlich an.
Glücksspielsucht ist eine anerkannte Abhängigkeitserkrankung, für die es Hilfen gibt. In dieser Broschüre werden Merkmale von problematischem Glücksspielverhalten beschrieben und der Verlauf von Glücksspielsucht transparent dargestellt. Ein Selbsttest hilft, das eigene Glücksspielverhalten kritisch zu hinterfragen. Viele Glücksspiele besitzen ein hohes „Suchtpotenzial“ und können zu übermäßigem Spielen führen, ohne dass die Betroffenen es anfangs selbst merken. Das größte Gefährdungspotenzial besitzen Glücksspielautomaten, gefolgt von Sportwetten und klassischen Casinospielen. Das belegen auch die Ergebnisse der ersten, umfassenden „Österreichischen Studie zur Prävention der Glücksspielsucht“ (siehe oben).
Sie können für 6-15 Personen eine individuelle „Inhouse-Schulung“ buchen. Diese ist kostenfrei, dauert 3 Stunden und befähigt den Workshop vor Ort durchzuführen. Dazwischen geschnitten werden Sequenzen aus den Gruppentreffen. In dieser Selbsthilfegruppe scheint es so zu sein, dass die Menschen nicht im Dialog miteinander sprechen, sondern jeder nur alleinespricht und die anderen zuhören. Hilfreich dabei ist, dass jeder frei sprechen kann, ohne kommentiert oder unterbrochen zu werden, und die anderen aufmerksam zuhören. Ein Feedback sowie bereichernde, speziell auf den jeweilig Sprechenden passende Anregungen bleiben dabei zwangsläufig aus.
Stellungnahme zur Glücksspielsuchtprävention
Als er dies bei seiner Freundin anspricht und dabei den Betrag von 100 Euro wöchentlich nennt, ist die Spannung zu spüren, die dieses Anliegen in ihr auslöst. Sie überwindet sich und stimmt Daniels Vorhaben zu. Dabei vereinbaren die beiden, dass sie ihm den Betrag jeden Montag aushändigen wird und somit auch weiterhin eine gewisse Kontrolle über Daniel behält. Für Daniel, der sein Geld in einem Getränkemarkt verdient, ist dies jedoch bereits ein immenser Schritt und großer Erfolg.
In diesem Workshop setzen sich sowohl die Leitungen als auch die Teilnehmenden mit viel Spaß und Aktion mit Glücksspielen und Werten im Sport auseinander. Die in dem Workshop angewendeten Methoden sind einfach zu erlernen und erfordern keine besonderen Vorkenntnisse. Der Kurzfilm «Im Kreis» zum Thema Glücksspielsucht wurde mit Unterstützung der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) produziert. Dazu gehören Lotterien, Geldautomatenspiele in Spielhallen oder Gaststätten, Spiele im Kasino, Rubbellose, Sportwetten, Online-Wetten, Roulette oder Poker.
Die LSG ist die zentrale Schnittstelle aller an der Prävention, Suchthilfe, Forschung und Beratung bei Glücksspielsucht beteiligten Organisationen und Akteure sowie wichtiger Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige. Die LSG stellt ein umfassendes Informations-, Hilfe-, Präventions-, Forschungs- und Weiterbildungsangebot bereit. Sportwetten werden immer prominenter beworben, an diversen Verkaufsstellen findet man Lose, in Casinos stehen den Besucherinnen und Besuchern Geldspielautomaten, sowie klassische Casinospiele zur Verfügung. Doch nicht für alle Menschen bleibt das Geldspiel ein unproblematischer Zeitvertreib. Aus «Spiel zum Spass» können sich Probleme entwickeln.
Die Videos wurden auf YouTube und Instagram veröffentlicht. Die Veranstaltung besteht aus einem Vortrag (Power-Point-Präsentation in Leichter Sprache) mit interaktiven Elementen. Im Rahmen des Projektes „Prävention und Frühintervention von Glücksspielsucht für Menschen mit Migrationshintergrund“ sind verschiedene Materialien entstanden. Im Gegensatz zu “Gameshift” zeigt das Präventionsprogramm “GLÜXXIT”, wie Präventionsarbeit erfolgreich und unabhängig gestaltet werden kann.
Treffen bestimmte Faktoren aus den Bereichen Suchtmittel, Person und Umfeld zusammen, kann eine Glücksspielsucht entstehen.Unter dem Faktor Person lassen sich sowohl körperliche, als auch psychische Eigenschaften einbeziehen. In den genannten Lebensbereichen können sich die von Menschen individuell wahrgenommene Belastungssituationen und Gewohnheiten suchtfördernd auswirken. Um dieses Gefühl erneut zu erleben wird immer weitergespielt, immer mehr Geld verloren und immer mehr Geld soll „zurückgewonnen“ werden. Unter der Federführung der LSG wurde im Jahr 2021 in Kooperation mit den Koordinierenden Landesstellen für Glücksspielsucht der anderen Bundesländer die Homepage „Bundesweit gegen Glücksspielsucht“ () geschaffen. Die Homepage gibt einen umfassenden Überblick über alle glücksspielspezifischen Hilfeangebote (off- und online) in Deutschland. Sie richtet sich an Betroffene und deren Angehörige sowie Interessierte aller Altersgruppen.
Was tun bei Spielsucht?
Diese Anerkennung ist Voraussetzung für eine glücksspielrechtliche Erlaubnis, beziehungsweise berechtigt zum Aufstellen von Geldgewinnspielgeräten in Gaststätten. Suchtprävention hat zum Ziel die Gesundheit zu fördern und Missbrauch und Abhängigkeit vorzubeugen. Diese Kernaufgabe betrifft auch die suchtpräventive Arbeit im Themenfeld Glücksspielsucht. Weit über die reine Informationsvermittlung hinaus sollen in der Präventionsarbeit zielgruppenspezifische Maßnahmen, Methoden und Materialien entwickelt und initiiert werden. Ein in Kooperation mit der aj erstellter Lehr-Dokumentarfilm sowie Begleitmaterial zum Thema Prävention von Glücksspielsucht.
Die Entscheidung über einen Gewinn oder einen Verlust eines schnellen Spiels erfolgt innerhalb von Sekunden wie z. Je schneller ein Spiel ist, desto spannender wirkt es auf die Spielenden. Das Suchtpotential solcher Spiele ist also deutlich höher als z.
Prävention und Frühintervention von Glücksspielsucht für Menschen mit Migrationshintergrund
Dadurch entsteht eine partielle Prävention, bei der wesentliche Formen des problematischen Glücksspielverhaltens außer Acht gelassen werden. WestLotto richtet mit „Gameshift“ die Aufmerksamkeit auf Angebote Dritter und unterlässt eine kritische Hinterfragung des eigenen Angebots. Vom Sozialministerium wurde den Beauftragten für Suchtprophylaxe in allen Stadt- und Landkreisen ein Methoden-Koffer zur Glücksspielprävention in den Schulen zur Verfügung gestellt. Die Materialien können in der Schul- und Jugendsozialarbeit sowie von Lehrkräften im Rahmen des Unterrichts kostenlos eingesetzt werden.
Demgegenüber steht dann aber das große Verlangen, erneut zu spielen. Wenn du unsicher sein solltest und darüber nachdenkst, dich sperren zu lassen, lass dich beraten und informiere dich über die Rahmenbedingungen. Anträge zur Selbst- oder auch Fremdsperre erhältst du https://www.sos-hamburgdog.de/ bei den Glücksspielanbieterinnen und -anbietern sowie im Internet. Die Sperre beantragst du dann bei den jeweiligen Glücksspielanbieterinnen und -anbietern oder direkt beim Regierungspräsidium Darmstadt. Denke aber daran, eine Spielersperre reicht meist nicht allein aus, um das problematische bzw. Wichtig ist, sich Hilfe zu suchen und sich beraten zu lassen.
Sollte Ihnen kein Farbdrucker zur Verfügung stehen, können Sie die alternativ auch Graustufen-Versionen herunterladen. Ist es eine innovative Methode speziell zur Prävention von problematischem und pathologischem Glücksspiel für Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren. Hat ein innovatives Browsergame für Jugendliche und für die Arbeit mit Jugendlichen entwickelt, das der Zielgruppe einen eigenen Zugang zum Thema Glücksspiele und deren Risiken ermöglicht.
Geld & Glück ist die neue interaktive Methode für einen spielerischen Input zu den Themen Geld und Glücksspiel in die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 14 Jahren. Das Spiel eignet sich ideal für den Einsatz in Schule, Jugendhilfe und Jugendarbeit. Es enthält 80 Karten auf denen Fragen wie „Ist Pokern ein Glücksspiel? Auf dieser Seite können Sie unseren Newsletter abonnieren. Sie erhalten dann die neuesten Meldungen rund um das Thema Glücksspielsucht direkt in Ihr Postfach.